-ANZEIGE- Eisenmangel – Symptome und Behandlungen zusammengefasst

Eisenmangel bedeutet, dass im Körper das essenzielle Spurenelement Eisen in zu niedriger Menge vorkommt. Es ist wichtig für die Blutbildung, besonders im Hinblick auf die Erythrozyten, die roten Blutkörperchen. Diese transportieren Sauerstoff von den Lungen in die einzelnen Zellen des Körpers, sodass diese ordnungsgemäß funktionieren können. Gibt es einen Mangel an Eisen, so lässt sich dies anhand verschiedener Symptome feststellen oder zumindest als Ursache vermuten. Häufige Müdigkeit zum Beispiel kann bedeuten, dass im Körper zu wenig Sauerstoff zirkuliert – eine Folge von Eisenmangel.

Was macht Eisen im Körper eigentlich?

Wie eingangs schon beschrieben, so ist Eisen vor allem im Blut dafür verantwortlich, dass Sauerstoff transportiert wird. Das Eisen liegt dabei oxidiert vor und ist Bestandteil des Hämoglobins, welches den roten Blutkörperchen sowie dem Blut selbst seine rote Färbung gibt. Im Blut auf diese Art gebunden sind aber nur rund 60 Prozent des Eisens, welches im menschlichen Körper vorkommt. Bei 2,5 bis 4 Gramm Eisen macht das 1,5 bis 2,4 Gramm oxidiertes Eisen im Blutkreislauf. Die restlichen 40 Prozent verteilen sich auf Proteine in der Leber, im Knochenmark und in den Muskeln sowie auf Enzymsysteme und Transportproteine. Wichtige Prozesse im Körper werden also gestört, wenn man unter Eisenmangel leidet.

Wie erkennen und wie behandeln? Alles Wichtige zum Thema lesen Sie hier: Eisenmangel.

Mangelerscheinungen – Symptome bei fehlendem Eisen

Als Mangelerscheinungen bei zu wenig Eisen im Körper können verschiedene Symptome auftreten. Diese müssen nicht immer (ausschließlich) von einem Eisenmangel bedingt sein. Sie können aber auf einen solchen hinweisen. Hier sind die häufigsten Beschwerden:

  • Müdigkeit am Tag, auch bei ausreichend Schlaf in der Nacht
  • Konzentrationsschwierigkeiten, selbst bei einfachen Aufgaben
  • Allgemeine Schwäche und Erschöpfung ohne erkennbaren Grund
  • Kopfschmerzen und Verspannungen in Nacken und Schultern
  • Kreislaufprobleme und Schwindelgefühl
  • Stresssymptome, Schlafprobleme und depressive Verstimmung
  • Bei dauerhaftem Mangel: Haarausfall und Nagelbrüche

Behandlung von Eisenmangel – Nützen Tabletten wirklich?

Eisentabletten bringen nur den wenigsten Menschen etwas. Vor allem bei akutem Mangel, dem mit einem schnellen Auffüllen der körpereigenen Eisenspeicher begegnet werden muss, sind Tabletten nicht geeignet. Auf eine geeignete Behandlungsmethode gehen die Fachleute aus Oldenburg ein, die wir weiter oben verlinkt haben. Dort können Sie auch in Erfahrung bringen, dass Eisentabletten nur gegen einen ziemlich kleinen Eisenmangel helfen. Täglich werden dem Körper durch die Tabletten nur rund 5 mg Eisen zur Verfügung gestellt. Bei bis zu 4 Gramm Eisen als Normalmenge im menschlichen Körper ist das zu wenig. Wer Probleme mit der Verdauung hat, bekommt wahrscheinlich eine noch geringere Ausbeute.

Genaue Ursachen ermitteln und dagegen vorgehen

Aber ob Tabletten oder Infusion: Ein Eisenmangel kommt nur selten allein, wenn man den Ursachen nicht auf die Schliche kommt. Meist kann der Mangel an Spurenelementen einer entsprechenden Fehlernährung zugeschrieben werden. Große Eisenträger im Bereich der Nahrungsmittel sind zum Beispiel Hafer, Gerste, Roggen und Weizen (28 bis 58 mg Eisen auf 1 kg) sowie Petersilie (55 mg pro kg). Auch Spinat hat einen guten Eisenanteil von 38 mg pro kg. Fleisch von Rindern und Schweinen liegt mit 21 bzw. 18 mg pro kg noch darunter. Ebenfalls Eisen enthalten Kartoffeln und Äpfel, aber nur in kleinen Mengen (2 bis 9 mg pro kg). Einen überraschend hohen Eisenanteil von 125 mg pro kg enthält Kakao.

Fazit zum Thema Eisenmangel

Der Mangel an Eisen im Körper kann zu unangenehmen Folgen führen und von einer unausgeglichenen Ernährung herrühren. Es kann aber auch andere Ursachen geben; Blutverlust etwa oder eine Krankheit. Ob die Anpassung der Ernährung hilft oder ob von ärztlicher Seite Infusionen zu verabreichen sind, das lässt sich nur durch eine entsprechende Untersuchung herausfinden. So lassen sich auch bestimmte Ursachen ausschließen oder begleitende Mängel bzw. Erkrankungen finden. Die Behandlung kann dann ganz individuell erfolgen. In diesem Sinne: Gute Besserung!