Die Reiseapotheke beim Tauchurlaub

Die Reiseapotheke

Sie holen tief Luft und tauchen ab. Willkommen in einer anderen Welt. Eine schöne Welt, aber auch voller Gefahren – ein Fall für die Reiseapotheke!

Planen Sie einen Tauchurlaub, stehen Sie besonderen Risiken gegenüber. Hier versagt meist die klassische Reiseapotheke. Den Inhalt sollten Sie auf die bevorstehenden Aktionen einstimmen. Das erste Problem, dem sich Taucher zu Beginn ihres Urlaubs gegenübersehen, sind Ohrenschmerzen, die durch den ungewohnt großen Druck in der Tiefe hervorgerufen werden. Sie sollten vorbeugen: Deshalb gehört ein Mix Eisessig, Glycerin und Isopropanol in die Reiseapotheke. Diese Mischung kann Ohrenschmerzen vorbeugen. Hat es Sie dennoch erwischt, empfehlen sich Ohrentropfen für die Reiseapotheke. Wenn Sie herkömmliche Tropfen gegen bereits bestehende Ohrenschmerzen verwenden, tauchen Sie dann bitte nicht mehr! Bedenken Sie ebenfalls, dass Sie als Taucher ständig einer intensiven Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Vor allem, wenn Sie ohne Taucherbekleidung tauchen wollen. Deshalb ist eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor empfehlenswert. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, lassen Sie im Vorfeld Ihren Haupttyp bei einem Hautarzt feststellen. Wenn Sie diesen Tipp nicht beherzigen, werden Sie höchstwahrscheinlich ein Präparat gegen einen Sonnenbrand in Ihre Reiseapotheke packen müssen. Meist werden Sie mit Booten zu den Tauchplätzen gefahren. Falls Sie für Seekrankheit anfällig sind, empfehlen wir Ihnen Superpep für die Reiseapotheke. Ein Kaugummi gegen Seekrankheit. Die Tauchklamotten und das feuchtwarme Klima können auch Infektionen wie vor allem Fußpilz begünstigen. Ein Desinfektionsmittel für diesen bereich sollte also auch in Ihrer Reiseapotheke vorhanden sein. Übrigens können vermehrte Sonnenbäder Herpes hervorrufen.  Sie also auch eine Anti-Herpes-Creme in Ihre Reiseapotheke packen.

Wenn Sie all diese Punkte berücksichtigen, wird Ihr Urlaub dank der Reiseapotheke sicher verlaufen. Doch passen Sie auf: Brechen Sie sich nicht den Arm, denn gegen einen solchen Notfall kann auch die beste Reiseapotheke nichts ausrichten.